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Hallo

Wir möchten HUON Mao vorstellen, der als Sohn zweier HIV-positiven Elternteile geboren wurde und dessen Mutter nach dem frühen Verlust des Ehepartners lange versuchte, die Familie zu versorgen.
Nachdem die gesundheitliche Verfassung seiner Mutter sich jedoch verschlechterte, und die Familie in bitterer Armut lebte, kam Mao als 8-jähriger zu uns ins Kinderdorf. Nach seinem Schulabschluss und seiner Lehre arbeitet Mao heute als Automechaniker am Rande von Phnom Penh und besucht sein altes Zuhause im Kinderdorf gern und regelmäßig. 

Vom Schicksal mit zwei HIV-positiven Eltern geboren zu werden

HUON MAO wurde als jüngstes von drei Kindern in 1999 in Phnom Penh geboren. Beide Eltern waren HIV-positiv und sein Vater verstarb, als Mao sehr jung war im Jahr 2001. Glücklicherweise ist Mao nicht mit dem Virus infiziert. Die Lebensumstände änderten sich für die Familie nach dem Tod des Vaters. Zuerst konnte seine Mutter die Familie mit ihrer Arbeit in einer Bekleidungsfabrik noch finanzieren, und sie wohnten im zentralen Armenviertel von Phnom Penh in einer kleinen und einfachen Hütte.
Das komplette Armenvirtel wurde im Jahr 2007 umgesiedelt an den nördlichen Stadtrand und Mao's Mutter verlohr ihren Arbeitsplatz, da sich ihr gesundheitlicher Zusatnd zunehmend verschlechterte. Seine Mutter versuchte zunächst, die Familie mit Gelegenheitsarbeit zu finanzieren. So nahm sie jede Arbeit an, die sie bekommen konnte: auf Baustellen oder als Tellerwäscherin. Die Situation der Familie verschlechterte sich jedoch rapide, und die lokalen Behörden wurden eingeschaltet.

Als wir von den Behörden auf Mao's familiäre Situation aufmerksam gemacht wurden, trafen wir uns sofort mit Mao's Mutter in ihrer kleinen Hütte. Seine Lebensumstände waren so drastisch. dass er an Sylvester 2007 direkt in das Programm der Kinderhilfe Kambodscha aufgenommen wurde. 

Mit seinen acht Jahren wurde er in der ersten Klasse eingeschult, denn er hatte noch nie zuvor eine Schule besuchen können. Er war in seiner Schulzeit und im Dorf der Kinderhilfe Kambodscha glücklich. Nach dem Abschluss der 9. Klasse schaffte er die Aufnahmeprüfung in das Ausbildungsprogramm von Don Bosco, wo er seine Lehre zum Automechaniker nach zwei Jahren in 2019 beendete. Er fand sofort eine Vollzeitbeschäftigung in einer Werkstatt am Rande der Hauptstadt.
Seine Mutter erlag leider den Folgen des Virus kurz nachdem er seine Lehre beenden konnte und Mao besucht sein Zuhause bei uns und seine große Ersatzfamilie in unserem Kinderdorf, wann auch immer es ihm möglich ist in seiner Freizeit.